Meine Geschichte
Meine Geschichte
Mein „magic moment“ oder mein künstlerisches Erweckungserlebnis war ganz profan und traf mich Ende 2022 in Portugal mit voller Wucht. Bei einer Fahrt durch unendlich dichte und intensive Natur in den portugiesischen Weinbergen entdeckte ich mitten im Nichts einen Stromkasten. Darauf die Info „esta zona tem fibra“ („dieses Gebiet hat Glasfaser“). Ein Kontrast, der mich nicht mehr losließ. Ich fotografierte dieses surreale Motiv, druckte es auf Leinwand und komponierte damit auf einer größeren Leinwand meine erste Plastik.
Mit Verwendung von alten Weinreben, Weinblättern, Fundstücken und Weggeworfenem aus dieser Region, war es der Start einer Kunstform zwischen Chaos und Harmonie, Stadt und Land, Mensch und Umwelt.
Grundlage meiner dreidimensionalen Werke sind immer Fotos von Motiven, die mich an unterschiedlichsten Orten und in unterschiedlichsten Momenten inspirieren. Dies kann der Dom bei besonderem Licht aus dem 14. Stock des WDR-Funkhauses sein (Werke: Heimat/eternity/hope), oder ein Plakat in einem Schaufenster in Bilbao, an dem gerade ein älterer Herr mit Stock vorbeigeht (Werk: wise).
Mein Künstlername nelinHA ist eine portugiesische Verniedlichungsform von Manuela. „Ha“ bedeutet zudem „es gibt“. Kurzum: Es gibt eine einzigartige neue Kunstform. Ein Spiel mit Naturelementen, befreiend und energetisch. Authentisch, wild und unorthodox.
"Der Neukünstler muss unbedingt er selbst sein; er muss Schöpfer sein; er muss unvermittelt, ohne all das Vergangene und Hergebrachte zu benützen, ganz allein den Grund in sich haben, auf dem er baut."
Egon Schiele (1890-1918)